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Jahresbericht 2006

765,1+2 "Alles ist an Gottes Segen"

Teil 1 Januar - Juni

Wie gewohnt, begannen wir das neue Jahr 2006 mit der Feier des Jahreswechsels, indem wir in den ersten Minuten des neuen Jahres den Choral: "Nun danket alle Gott..." sangen. Im Gottesdienst um 10 Uhr in der Johanniskirche ließen wir uns von dem Wort der Jahreslosung leiten: Gott spricht: "Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht" (Josua 1,5). Gerade in einer Zeit des Wechsels und der Veränderung ist es gut, sich bei Gott geborgen zu wissen. Er läßt uns nicht fallen und er verläßt uns nicht. Seine Zusage ist wie ein festes Fundament, auf das wir unser Leben aufbauen können.

Diese Geborgenheit haben wir auch in dem vergangenen Jahr erlebt, davon will dieser Bericht ein Zeugnis sein. Sonntag für Sonntag waren wir um 10.00 Uhr zu Gottesdienst oder Predigtversammlung eingeladen.

Seit vielen Jahren war es üblich, an einem Sonntag in der Epiphaniaszeit im Diakonissenmutterhaus in Eisenach einen Herrnhuter Nachmittag zu gestalten. Wegen Häufung von Terminen hatte Schw. G. Reichel in Eisenach gebeten, einen anderen Ort für dieses Treffen zu wählen. So trafen wir uns am 8. Januar im Pfarrhaus in Eschwege-Niederdünzebach. Gern denken die Teilnehmer an dieses Treffen zurück.

Am folgenden Wochenende tagte die Schwesternwerkstatt im Zinzendorfhaus.

Vom 28. bis 30. Januar besuchten uns Glieder der Partnergemeinde Wolfschlugen. Bei diesem Besuch ging es vor allem um die Erarbeitung und Herausgabe einer Dokumentation über die langjährige Partnerschaft zwischen Wolfschlugen und Neudietendorf.

Mit Unterstützung und Beteiligung der Kirchgemeinden der Region hielten wir vom 13. bis 19. Februar die Bibelwoche. Bibelworte aus dem Prediger Salomo wurden uns nahegebracht. Schön war es, dass Pfarrer Schellhorn von der katholischen Kirche sich wieder an dieser Woche beteiligte.

Im März waren wir Gastgeber der Frühjahrswerkstatt, an der sich wieder eine große Zahl Jugendlicher aus ganz Deutschland beteiligte. Dabei ging es u. a. auch um die Vorbereitung der Sommerrüstzeiten.

Die Karwoche mit ihren Leseversammlungen und das Osterfest konnten wir wieder in gewohnter Weise feiern, wobei wir am Ostermorgen namentlich derer gedachten, die seit Ostern vergangenen Jahres heimgegangen waren. Am Wochenende nach Ostern hielten wir gemeinsam mit der Ev. Akademie und der Ausländerseelsorge der Thüringer Landeskirche wieder eine Tagung für deutsche Aussiedler aus Russland. Als Gast war Br. Johannes Welschen aus Niesky unter uns und berichtete von seinen Erfahrungen mit Aussiedlern aus Suriname, die jetzt in den Niederlanden leben. Die Teilnehmer nahmen auch am Gemeindeleben teil. Diese gemeinsamen Tagungen sind nun schon zu einer guten Tradition geworden.

Am Sonntag Jubilate hatten wir die große Freude, dass ein Chor, der aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines Dirigentenkurses, der unter der Leitung von KMD Peter aus Eisenach stand, durch seine Gesänge den Gottesdienst bereicherte.

Der Schwesterntag im grünen Herzen Deutschlands fand in diesem Jahr erstmalig im Frühjahr statt. Eine große Zahl Schwestern war am 13. Mai nach Neudietendorf gekommen. Schwester I. Baldauf aus Herrnhut brachte uns das Leben der in Gotha geborenen Schwester Magdalena Auguste Kirchhof nahe.

Der durch den Eintritt in den Ruhestand des Predigers notwendig gewordene Wechsel im Pfarramt wurde diesmal von Seiten der Landeskirche erheblich anders gehandhabt als bisher üblich. So musste Br. Christian Theile, der von der Direktion berufene Nachfolger, nach einem Gespräch beim Landesbischof in Eisenach ein weiteres Mal von Neugnadenfeld nach Thüringen reisen, um am 14. Mai, dem Sonntag Kantate, eine Probepredigt in der Johanniskirche zu halten. Die Mitglieder der Gemeindekirchenräte von Dietendorf und Neudietendorf konnten daher das erste Mal seit der Zusammenarbeit mit der Brüdergemeine den Pfarrer wählen.

Vom 15. bis 17. Mai besuchte uns wieder eine größere Gruppe Ruheständler aus der Brüdergemeine. Als Ortsgemeinde waren wir eingeladen, an der Begegnung teilzunehmen.

Am Himmelfahrtstag hielten wir am Vormittag die Liturgie zum Himmelfahrtsfest. Am Nachmittag waren alle zu einem ökumenischen Gottesdienst am Kummelkreuz in Kornhochheim eingeladen. Wegen Regenwetters fand dieser Gottesdienst, der von den Bläsern mitgestaltet wurde, in der Kornhochheimer Kirche statt.

Unvergeßlich ist ein Konzert am Sonnabend, dem 27. Mai, mit jungen Solisten, die mit ihrer Musik durch ihr Können uns alle begeisterte.

Der Ausflug des Seniorenkreises führte in diesem Jahr nach Oberweißbach. Die Pastorin dort hielt uns in dem ”Dom Südthüringens”, der größten Kirche der Region, eine Morgenandacht. Wir erlebten eine Fahrt mit der Oberweißbacher Bergbahn, der steilsten Standseilbahn der Welt. Obwohl dieser Ausflug erst am 6. Juni stattfand, wurden wir beim Mittagessen von einem Graupelschauer überrascht, der die Dächer gegenüber der Gaststätte weiß färbte.

Nun ging es ans Abschiednehmen. Am 18. Juni hielten wir im Haus des Ehepaares Kannenberg in Bad Sooden-Allendorf die letzte Zusammenkunft im Bereich. Br. Kannenberg führte uns durch den schönen Ort und Schw. Kannenberg erzählte über ihre Zeit in Gnadenberg/Schlesien. Mit einer Gebetssingstunde wurde das Beisammensein abgeschlossen.

Am 25. Juni fand dann in Neudietendorf der Abschiedsgottesdienst mit anschließendem Liebesmahl statt. Vielfältiger Dank wurde uns dabei entgegengebracht. Mit vielen Bewohnern des Ortes haben wir in den vergangenen acht Jahren Freud und Leid geteilt. Wir werden die Zeit in Neudietendorf nicht vergessen. Wir danken allen, die in vielfältiger Weise unseren Dienst mitgetragen und mitgeholfen haben und erbitten für alle Gottes Segen.

Klaus Biedermann
Niesky, den 22.Dezember 2006


844 "Zieht in Frieden eure Pfade"

Teil 2 - Juli bis Dezember

Während der Vakanzvertretung durch Bruder Helge Heisler - in dieser Zeit war das Sommerfest des Kindergartens mit einem Familiengottesdienst - blieb der kleinen Schar ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen im Juli drei Wochen Zeit, um zwischen dem Auszug Familie Biedermanns und dem Eintreffen meiner Familie die Malerarbeiten vorzubereiten und danach in dem riesigen Pfarrhaus sauber zu machen - und das mitten in der größten Hitze. Herzlichen Dank!

Am Sonnabend, dem 29. 7., berichtete unsere Synodale von der Tagung der Synode der Europäisch-festländischen Brüderunität.

Am Sonntag, dem 13. August, kam ich in den Abendstunden nach einer Woche Urlaub in dem mir noch fremden Pfarrhaus an. Acht Stunden später kam Frau Sonja Mandler, mit der mich seither eine gute Zusammenarbeit verbindet, und dann auch gleich der erste Anruf wegen eines Heimgangs und des ersten zu haltenden Begräbnisses - der Arbeitsalltag in Neudietendorf begann.

Sechs Tage später, am Sonntag, dem 20. August, wurde ich in der Johanniskirche vom Superintendenten in mein neues Amt als lutherischer Pfarrer eingeführt. Dieser Gottesdienst in der Johanniskirche mit den warmherzigen Grußworten und Geschenken von Gemeindekirchenrat, Partnergemeinde, Nachbargemeinde und Zinzendorfhaus wird mir immer unvergesslich bleiben, aber auch der ganze Sonntag, den ich mit dem GKR und den beiden Frauen aus Wolfschlugen verbrachte: Vier Wochen nach der Verabschiedung in Neugnadenfeld war ich in Neudietendorf angekommen - in jeder Hinsicht.
Am darauffolgenden Sonntag (27. 8.) bedachte mich die Kirchenrechnerin der Brüdergemeine bei meiner ersten Predigtversammlung in der Brüderkirche ebenfalls mit Blumen und Segenswünschen, die mir gut taten.

Ende August begann dann für mich der Alltag mit den monatlichen Bibelgesprächen, Helferkreisen, Friedensgebeten, Seniorennachmittagen und Ratssitzungen (Gemeindekirchenrat und Ältestenrat). Wir hatten in der zweiten Jahreshälfte zwei gemeinsame Ratssitzungen unter dem übergreifenden Thema "Gemeindeaufbau" und dann noch dank der Initiative der stellvertretenden Ältestenratsvorsitzenden ein gemütliches Beisammensein beider Räte zu Beginn der Adventszeit. Ich halte dies für ganz wichtg, dass die evangelischen Gemeinden spüren, dass sie zusammenarbeiten müssen. Ich denke, dass dieses Bewusstsein in der Vergangenheit schon sehr gewachsen ist. Dafür sollten wir dankbar sein - aber darin auch nicht müde werden. Das Etikett "brüderisch" oder "lutherisch" spielt in unserer Zeit - Gott sei Dank! - keine Rolle mehr, aber ob wir als Christen erkennbar sind, darauf kommt es an!

476,2 "Herr, du willst nicht, was dein ist, missen"

Es sind ganz verschiedene Tätigkeiten und Pflichten außerhalb des Gemeindepfarramts, die meine Zeit beanspruchen: so etwa der Christenlehreeinführungsgottesdienst in Wandersleben, das Ostdeutsche Team der Brüdergemeine vom September in Groß Bademeusel (an der polnischen Grenze), die Vorbereitung der Konferenz der Brüdergemeine in Deutschland (Oktober), die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Thüringen (Anfang November in Erfurt), der monatliche Pfarrkonvent in Gotha, der ebenfalls monatliche Minikonvent mit den Amtsbrüdern und -schwestern hier in der Region, außerplanmäßige Besprechungen (so etwa über ein Familienpapier der Evangelischen Kirche und die Arbeitsplatzbeschreibung des neuen Kantors - siehe unten), die Proben für das Theaterstück über Elisabeth von Thüringen, deren Aufführungen für November 2007 geplant sind, drei Vertretungsgottesdienste im Kirchenkreis, die Weihnachtsfeiern des Pflegedienstes (Andacht) und des Zinzendorfhauses (Vortrag über den Herrnhuter Adventsstern) und die Hauskonferenz des Zinzendorfhauses. Keine Pflicht, sondern eine schöne Stärkung ist für mich das tägliche Mittagsgebet mit den Mitarbeitern des Zinzendorhauses. Endlich mal eine eine geistliche Zusammenkunft, wo ich mich nur hinzusetzen brauche...

362,4 "Mache uns in deinen Sachen"

Zum Ehe- und Gemeindefest am 10. September durften wir bei herrlichem Wetter die Geschwister aus der "Nachbargemeinde" Ebersdorf begrüßen. Nach der Predigtversammlung bot Herr Schumann eine architektonische Führung durch Neudietendorf an, die sowohl für unsere Gäste als auch für den neuen Gemeinhelfer sehr aufschlussreich war. Dies aus Anlass des Tags des offenen Denkmals, der am Sonntag früh in der Brüderkirche mit einem Staatsakt in Gegenwart des Landrats begonnen hatte. Wir bechlossen den Festtag mit einem Kaffeetrinken im Pfarrgarten und dem Abendmahl im Kirchensaal.

Auch der nächste Sonntag (17. 9.) war ein besonderer - Jubelkonfirmation in der Johanniskirche und nachmittags dann Kaffeetrinken mit den silbernen, goldenen, diamantenen und eisernen Konfirmanden in der Brüderkirche, bei dem Herr Siegfried Lehmann aus Erfurt alte Neudietendorfer Ansichtskarten als Video zeigte - unterlegt mit Musik und dazu passenden Schriftzügen.

Am 27. 9. hielt ich meine erste Andacht im Kindergarten für die Mitarbeiterinnen, denen ich mich bei dieser Gelegenheit vorstellte und die sich ihrerseits mir vorstellten. Tags darauf gab es ein Wiedersehen mit den Erzieherinnen beim Grillfest für den alten Kindergartenbeirat, zu dem meine Frau und ich ebenfalls geladen waren.

Am 1. 10. war mein erstes Erntedankfest in Neudietendorf - Abendmahlsgottesdienst in der Johanniskirche und Familiengottesdienst mit dem Kindergarten in der Brüderkirche (Thema: Worte des Franz von Assisi). Wir hatten 2006 im Ganzen sieben Familiengottesdienste (drei mit dem Kindergarten, die beiden von der Jugendbeauftragten erwähnten und das Krippenspiel: am Heiligen Abend in der Brüderkirche und am zweiten Feiertag in der Johanniskirche).

Der Oktober ging weiter am Tag der deutschen Einheit mit dem leider wieder verregneten ökumenischen Gottesdienst in Kornhochheim (geplant am Kummelkreuz, tatsächlich dann in der Nikolauskirche) mit anschließendem Kaffeetrinken.

Am 6./7. 10. war ich mit drei von vier Konfirmanden und den Vorkonfirmandinnen in Erfurt. "Wir lernen Kirche kennen" - unter diesem Thema stand dieses Zusammensein im Jugendraum der Thomasgemeinde, an dem auch Pfarrer Göring (Ingersleben) und Pastorin Denner (Seebergen) mit ihren Konfirmanden teilnahmen. Wir erlebten eine katholische Messe mit, sahen uns vier Kirchen an und hatten ein Gespräch mit einer Ordensschwester des Ursulinenklosters (nach dem gemeinsamen Mittagsgebet mit den Schwestern).

Am 12. 10. hatte ich die Gelegenheit, mich den Kindergarteneltern vorzustellen.

In diesem Monat durfte ich mit der Jugendbeauftragten und meiner Familie die Brüdergemeine Neudietendorf beim Gemeintag in Kleinwelka (bei Bautzen) vertreten und dann zusammen mit dem Gemeindekirchenrat den Gegenbesuch in der landeskirchlichen Partnergemeinde Wolfschlugen (bei Stuttgart) machen. Anlass: die von Birgit Stoll (Wolfschlugen) zusammengestellte Dokumentation über mehr als fünfzig Jahre Partnerschaft der Gemeinden Neudietendorf und Wolfschlugen, die uns dort im Gottesdienst am 22. Oktober, bei dem ich die Predigt hallten durfte, überreicht wurde.

Der November war ausgefüllt mit der Martinsfeier des Kindergartens, den täglichen Friedensgebeten während der Friedensdekade, dem Ältestenfest, dem ökumenischen Gottesdienst am Buß- und Bettag sowie zwei Gottesdiensten in den beiden Kirchen und der Andacht auf dem kommunalen Friedhof am Ewigkeitssonntag. Erfreulich gut besucht war zuvor der Einsatz auf unserm Gottesacker - auch von Mitgliedern aus dem Bereich, der Landeskirche, Katholiken, nichtkirchlichen Neudietendorfern und erstmals auch von den Konfirmanden und Vorkonfirmanden. So wurde einiges geschafft - fast alles Laub war weg. Kurz darauf machte sich eine ganz kleine Schar um die Sauberkeit des Kirchensaals der Brüdergemeine verdient. Für alle Einsatzbereitschaft sei an dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön gesagt!

Die Adventszeit war kurz, da der vierte Advent am 24. Dezember war und damit praktisch ausfiel. Sie begann am ersten Advent mit dem Gottesdienst in der Johanniskirche und der Hosiannastunde in der Brüderkirche, bei der Tobias Beyer vom Superintendenten in sein Amt als Kirchenkreiskantor eingesetzt und unter seiner Leitung nicht nur das Hosianna (im Wechsel mit der Gemeinde), sondern auch weitere Chorstücke von einem Projektchor aus verschiedenen Gemeinden der Umgebung gesungen wurde. Am Sonnabend vor dem zweiten Advent waren unsere Gemeinden und auch unser Kindergarten auf dem Neudietendorfer Weihnachtsmarkt mit einem Stand vertreten. Dafür war schon im Voraus wochenlang gebastelt worden - das hat allen viel Spaß gemacht. Genauso war es auch vorher beim Schmücken der beiden Kirchen mit Adventskränzen und -gestecken und danach beim sogenannten "Lichtelputzen" (Manschettenschneiden für die Christnachtkerzen). Am zweiten Advent war Abendmahlsgottesdienst in der Brüderkirche und am Nachmittag das Treffen der Mitglieder und Freunde im Raum Eisenach bei Geschwister Matthes, am dritten Advent Gottesdienst in der Johanniskirche, der Familiengottesdienst mit dem Kindergarten in der Brüderkirche und abends ein adventliches Konzert in der Johanniskirche.

Ich bin dankbar, dass dank dem Apfelstädter Bläserchor und den Flötistinnen aus unsern Gemeinden auch dieses Jahr eine schöne Ausgestaltung der drei Adventssingstunden möglich war. Am Heiligen Abend waren es in der Johanniskirche Blechblasinstrumente und in der Brüderkirche Streicher, Oboe und Flöte sowie ein kleiner Sängerchor, die zum Lobe Gottes musizierten, wobei der Gemeindegesang jeweils von der Orgel begleitet wurde. Ich bin dankbar, dass es immer wieder gelang, mit den vier Neudietendorfer Organisten und einer jungen Orgelspielerin aus Günthersleben zu einer schönen musikalischen Ausgestaltung unsrer Gottesdienste beizutragen. Familie Biedermann hinterlässt eine spürbare Lücke - sowohl in der Chorleitung als auch in puncto Bläserchor. Aber der erste Advent, die Adventssingstunden und der Heilige Abend haben gezeigt, dass der Wille da ist, die Lücke zu schließen. Dass man dabei auch mit den Nachbargemeinden zusammenarbeitet, weil wir eben nicht mehr so viele sind, sehe ich durchaus positiiv.

Das Jahr klang aus am Silvestersonntag mit dem Abendmahlsgottesdienst in der Johanniskirche und der Jahresschlussfeier in der Brüderkirche: ein schöner Abschluss eines für meine Familie und mich anstrengenden Jahres - mit Abschiedsschmerz und Neubeginn. Danke, liebe Neudietendorfer, dass ihr uns diesen so leicht gemacht habt! Danke, liebe Ratsmitglieder, liebe Jugendbeauftragte, liebe Kindergartenleiterin, für die gute Zusammenarbeit!

Der Dank gilt aber besonders unserm Herrn! Ihn wollen wir bitten um Seinen Segen für unser Gemeindeleben. Und so bin ich dankbar, dass wir seit November - bis jetzt noch in einem ganz kleinen Kreis - jede Woche "für die Gemeinde" beten.

Christian Theile
Neudietendorf, den 1. Januar 2007


828,3+4 "Wo ich bin, hält Gott die Wacht"

 
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